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Welche Alternativen zu den großen CRM-Anbietern gibt es? Und wonach vergleicht man sie sinnvoll?

Zuletzt aktualisiert: 22. September 2026 · Alvaro Moreno, DCom Systems KG

Der Markt zerfällt in drei Gruppen: die großen Plattformen aus den Vereinigten Staaten, spezialisierte Anbieter aus dem deutschsprachigen Raum und Systeme, die auf ein vorhandenes CRM aufsetzen. Welche Gruppe passt, entscheidet nicht der Funktionsumfang, sondern die Frage, was bei Ihnen heute fehlt.

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Alvaro Moreno im Gespräch mit einer Kundin an einem Besprechungstisch, vor ihm ein aufgeklappter Laptop, dessen Bildschirm vom Betrachter weggedreht ist

Welche Arten von Anbietern gibt es überhaupt?

Wer nach einer Alternative sucht, sucht meistens nicht nach einem anderen Anbieter derselben Art, sondern nach einer anderen Art von Antwort. Drei Gruppen teilen den Markt:

GruppeWofür sie gebaut istWo es im Mittelstand klemmt
Große Plattformen (etwa HubSpot, Salesforce, Microsoft Dynamics)Organisationen mit eigenen Rollen für Betrieb und AuswertungUmfang, Betreuungsaufwand, Preis je Benutzer bei wachsender Mannschaft
Spezialisierte Anbieter aus dem deutschsprachigen RaumBranchen und Betriebsgrößen mit klarem ZuschnittSchnittstellen und Tiefe je nach Anbieter sehr unterschiedlich
Aufsetzende SystemeBetriebe, bei denen die Ablage steht und die Steuerung fehltsetzt voraus, dass das vorhandene CRM sauber geführt wird

Die dritte Gruppe wird bei Vergleichen regelmäßig übersehen, weil Listen nach Systemen sortieren, nicht nach Aufgaben. Für Betriebe, deren CRM im Grunde funktioniert, ist sie der kürzeste Weg.

Nach welchen Kriterien vergleicht man sinnvoll?

Nicht nach Funktionslisten. Die sind bei allen gleich lang. Sechs Fragen trennen die Kandidaten schneller:

  • Was kostet es bei doppelter Mannschaft? Preise je Benutzer verhalten sich anders als Preise je Betrieb, sobald Sie wachsen.
  • Wie kommen unsere Anfragen hinein? Formular, Telefon, Portal, Messe. Jeder Kanal, der fehlt, wird zur Tabelle daneben.
  • Wer betreut das System im Alltag? Wenn die Antwort niemand ist, entscheidet das mit.
  • Wo werden die Daten verarbeitet? Die Frage kommt spätestens beim Auftragsverarbeitungsvertrag.
  • Wie kommen die Daten wieder heraus? Vor der Unterschrift klären, nicht danach.
  • Was gibt es dem Verkäufer am Morgen? Ein System ohne Reihenfolge ist eine Ablage mit Lizenzkosten.

Lohnt sich ein Wechsel, oder genügt eine Ergänzung?

Ein Wechsel lohnt, wenn die Ablage selbst das Problem ist: Daten doppelt, Historie unvollständig, Rechte nicht abbildbar, Schnittstellen nicht zu bekommen. Dann hilft keine Ebene darüber.

Eine Ergänzung genügt, wenn die Ablage stimmt und die Steuerung fehlt: Anfragen laufen ein, werden erfasst und liegen dann nebeneinander, ohne Bewertung, ohne Reihenfolge, ohne Anstoß. Das ist der weitaus häufigere Fall.

Der Unterschied ist teuer. Ein Wechsel kostet Monate, Schulung und Vertrauen, und er löst die fehlende Steuerung nicht mit, sondern verschiebt sie. Deshalb steht diese Frage bei uns vor jedem Angebot und wird an einem Tag geklärt, nicht in einer Vorführung.

Was spricht für einen Anbieter aus Deutschland?

Zwei Dinge, und beide sind praktisch, nicht patriotisch. Erstens die Verarbeitung: Wenn Daten über Anfragende in Deutschland bleiben, ist die datenschutzrechtliche Prüfung kurz. Zweitens die Erreichbarkeit: Wer in derselben Zeitzone arbeitet und dieselbe Sprache spricht, klärt einen Sonderfall am selben Tag.

Was nicht dafür spricht: die Herkunft allein. Ein System aus Deutschland, das Ihre Anfragen nicht aufnimmt, ist kein besseres System. Die sechs Fragen oben gelten unabhängig vom Sitz des Anbieters.

Auf einen Blick

Drei Gruppen
große Plattformen, spezialisierte Anbieter im deutschsprachigen Raum, aufsetzende Systeme
Sechs Kriterien
Kosten bei Wachstum, Eingangskanäle, Betreuung, Ort der Verarbeitung, Datenexport, Nutzen am Morgen
Wechsel lohnt
wenn die Ablage selbst das Problem ist: Daten doppelt, Historie lückenhaft, Schnittstellen nicht zu bekommen
Ergänzung genügt
wenn die Ablage stimmt und Bewertung, Reihenfolge und Anstoß fehlen
Bei uns
Octoserv setzt auf das vorhandene System auf, Betrieb in Deutschland, Datenexport vertraglich geregelt
Probe
Was würde ein Wechsel an der Stelle ändern, an der es heute hakt

Häufige Fragen

Was zu dieser Suche gefragt wird, und was wir darauf antworten.

+Welche Alternativen gibt es zu den großen CRM-Anbietern?

Drei Wege: ein anderer großer Anbieter, ein spezialisiertes System aus dem deutschsprachigen Raum oder eine Ebene, die auf das vorhandene CRM aufsetzt. Welcher Weg passt, hängt davon ab, ob die Ablage oder die Steuerung das Problem ist.

+Wann lohnt sich ein Wechsel des CRM-Systems?

Wenn die Ablage selbst nicht trägt: Daten doppelt, Historie unvollständig, Rechte nicht abbildbar, Schnittstellen nicht zu bekommen. Fehlt dagegen nur die Reihenfolge am Morgen, ist der Wechsel der teuerste Weg zum Ziel.

+Was kostet eine Umstellung wirklich?

Die Lizenz ist der kleinere Teil. Dazu kommen Datenübernahme, Schnittstellen, Schulung und mehrere Wochen, in denen zwei Systeme nebeneinander laufen. Diese vier Posten gehören in den Vergleich, sonst vergleicht man Preisschilder.

+Können wir unser CRM behalten und trotzdem mehr daraus machen?

Ja, das ist der häufigste Fall. Octoserv nimmt die Anfragen aus allen Kanälen auf, bewertet sie, gibt dem Vertrieb eine Reihenfolge und schreibt das Ergebnis in das vorhandene System zurück.

+Wo werden die Daten bei Octoserv verarbeitet?

In Deutschland, auf Servern, die die DCom Systems KG für Ihren Betrieb betreibt. Der Auftragsverarbeitungsvertrag und die Regelung zum Datenexport gehören zum Angebot.

+Bekommen wir unsere Daten wieder heraus?

Ja, in maschinenlesbarer Form. Wie und in welchen Fristen, steht in den Vertragsunterlagen, nicht in einer Zusage am Telefon. Diese Frage sollten Sie jedem Anbieter vor der Unterschrift stellen.

Warum bei uns die Hürde zuerst kommt

Ob ein Wechsel nötig ist oder eine Ergänzung genügt, beantworten sechs Fragen.

Bei uns gibt es keinen Gratis-Test und keine Einstiegsklausel, mit der man später in etwas hineinrutscht. Erst der Kurzcheck: sechs Fragen, kein Formular. Dann der Konzepttag, 4.900 Euro zzgl. MwSt.: der Tag, an dem Ihr Betrieb versteht, was Digitalisierung und Automatisierung in Marketing und Vertrieb bei ihm ändern würden. Das Konzept daraus ist zugleich das Pflichtenheft: Wer danach mit uns umsetzt, zahlt nur Einrichtung und Anpassung, nicht ein zweites Mal die Bestandsaufnahme. Erst dann ein Angebot.

Kurzcheck

Ein ehrlicher Blick auf Ihre Abläufe.

Der Vertriebs- und Akquiseerfolg lässt sich mit den richtigen Werkzeugen zielgerichteter gestalten. Diese kurze Einschätzung hilft Ihnen, Ihre eigenen Abläufe mit anderen Augen zu sehen. Antworten Sie mit Ja oder Nein, am Ende sehen Sie, wo bei Ihnen die größten Hebel liegen.

  1. Zusammenlaufen

    Laufen alle Ihre Interessenten an einer zentralen Stelle zusammen, statt in Postfächern, Excel-Listen und Köpfen?

  2. Kaufbereitschaft

    Erkennen Sie, ob ein Interessent nur schaut oder kurz vor einer Entscheidung steht?

  3. Nachfassen

    Wird bei Ihnen jeder Interessent verlässlich nachverfolgt, auch wenn es Wochen oder Monate dauert?

  4. Erstkontakt

    Sehen Ihre Fachleute am Erstkontakt zum richtigen Zeitpunkt, was als Nächstes zu tun ist?

  5. Gemeinsamer Stand

    Sehen alle Beteiligten, von der Führung bis zum Erstkontakt, denselben aktuellen Stand?

Ihre Einschätzung

Hier liegt am meisten für Sie drin.

Ihre Bemühungen sind aller Ehren wert. Genau an diesen Stellen macht ein System wie Octoserv den größten Unterschied, ohne dass jemand zum Verkäufer gemacht werden muss. Lassen Sie uns zeigen, wie das bei Ihnen konkret aussieht.

Sie haben eine solide Grundlage.

Interessant wird jetzt, die verborgenen Potenziale zu heben. Gemeinsam schauen wir, wo sich der Aufwand für Sie am meisten lohnt.

Sie sind schon stark aufgestellt.

Sie machen vieles richtig. Dann geht es um Feinschliff: eine zentrale, optimierte Qualifizierung Ihrer Daten und die letzten Prozentpunkte Effizienz. Auch dafür lohnt der Blick auf Octoserv.

Kein Pitch, kein Druck. Wir schauen gemeinsam, ob Octoserv bei Ihnen wirklich trägt.

An welchen Tagen passt es Ihnen?
Welcher Zeitpunkt ist für Sie am besten?

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Wir verkaufen nicht an jeden. Wer am Ende nur einen Bruchteil nutzt, hat das Falsche gekauft. Deshalb steht am Anfang kein Verkaufsgespräch, sondern dieser Check.

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