Funktion · Einwilligung auf der Website
Das Banner ist da. Lädt die Seite wirklich erst nach der Zustimmung, und können Sie es belegen?
Octoserv fragt Besucher einmal, an einer Stelle, für alle Ihre Seiten: Landingpages, Formularseiten und Ihre Website. Bekannte Werkzeuge von Google, Meta, LinkedIn, Clarity, Videos und Karten bleiben gesperrt, bis der Besucher zustimmt. Jede Entscheidung steht mit Zeit, Version und Auswahl im Protokoll, das Sie als Datei herunterladen.
Ein Beispiel: Ein Besucher widerruft seine Zustimmung und schreibt später, er sei trotzdem verfolgt worden. Auf der Website fragt ein Banner, auf der Landingpage ein anderes, im Werbeformular gar keins. Welche Fassung an dem Tag galt, weiß niemand, und ein Beleg liegt nirgends.
Was, wenn es ein Banner gäbe, einen Ort für Texte und Farben und ein Protokoll für alles?
Statt je Seite ein eigenes Banner zu pflegen, stellen Sie Texte, Farben, Dienste und Regeln einmal ein. Alle Seiten nehmen sie von dort.
01 Was die Einwilligung auf der Website tut
Octoserv fragt einmal, sperrt bis zur Antwort und schreibt auf, was entschieden wurde.
Alle akzeptieren und Nur notwendige stehen gleichwertig nebeneinander. Hinter Einstellungen wählt der Besucher je Kategorie: notwendig (immer an), Statistik, Marketing und externe Medien, jeweils mit Beschreibung. Der runde Knopf öffnet die Auswahl später wieder. Nimmt der Besucher eine Kategorie zurück, löscht die Seite die Cookies dieser Werkzeuge und lädt sich neu. Wer entschieden hat, wird nicht noch einmal gefragt, bis sich die Version des Banners ändert.
02 Der Platz im System
Wie fügt sich die Einwilligung in die Drehscheibe?
Landingpages und Formularseiten laden von sich aus nichts von fremden Anbietern. Ein Werkzeug wie Google Analytics oder ein Werbe-Pixel kommt erst auf die Seite, wenn der Besucher zugestimmt hat. Ein YouTube-Video zeigt zuerst nur einen Kasten mit dem Knopf „Video laden“, bis dahin geht keine Anfrage an YouTube.
Meldungen an Werbeplattformen, etwa Conversions an Google oder Meta, gehen nur mit Einwilligung in Marketing hinaus. Texte und Farben des Banners stellen Sie einmal unter Einstellungen ein, auf den einzelnen Seiten gibt es dafür keine eigenen Einstellungen mehr.
Zu den Landingpages03 Was sich ändert
Was ändert sich für Ihren Vertrieb?
Vorher
Jede Seite hat ihr eigenes Banner oder keins. Werkzeuge laden vor der Antwort, und ein Nachweis lässt sich nur mühsam zusammensuchen.
Nachher
Ein Banner mit einem Ort für Texte, Farben und Dienste. Gesperrt bleibt, was nicht zugestimmt ist, und jede Entscheidung steht im Protokoll.
04 Im laufenden System
Woran sehen Sie, wer wann was entschieden hat?
Mit „Entscheidungen der Besucher protokollieren“ schreibt Octoserv jede Entscheidung auf: eine zufällige Einwilligungs-ID, die Version, die gewählten Kategorien, Zeit, Seite, die gekürzte IP-Adresse (oder keine, wenn Sie „Nicht gespeichert“ wählen) und eine Prüfsumme der Browserkennung. Fragt ein Besucher nach seiner Einwilligung, nennt er die ID aus dem Cookie. Das Protokoll wird nur ergänzt, nie verändert, und lässt sich als CSV-Datei herunterladen.
Lesbar und nachvollziehbar
Sind zwei Farben zusammen schlecht lesbar, nimmt das Banner eine lesbare Farbe, und die Einstellungsseite nennt das Paar. Dienste, die auf Ihrer Website neu auftauchen, werden von selbst aufgeführt, und alle Besucher werden neu gefragt. Das Protokoll belegt, was der Besucher gewählt hat. Ob Ihre Seite als Ganzes den Vorgaben entspricht, prüft Ihre Datenschutzberatung.
Gesperrt bis zur Antwort, belegt nach der Antwort.
05 In der Praxis
So sieht das in der Praxis aus.
Fall 01
Ein Besucher öffnet eine Landingpage. Google Analytics und das Werbe-Pixel warten, bis er „Alle akzeptieren“ gewählt hat. Wählt er „Nur notwendige“, laden sie nie.
Fall 02
Die Datenschutzerklärung ändert sich. Mit „Alle Besucher erneut fragen“ erhöhen Sie die Version, und jeder Besucher wird beim nächsten Besuch neu gefragt.
Fall 03
Eine Besucherin fragt nach ihrer Einwilligung und nennt die ID aus dem Cookie. Im Protokoll stehen Zeit, Version, Kategorien und Seite ihrer Entscheidung.
06 Häufige Fragen
Häufige Fragen zur Einwilligung auf der Website.
+Wo stelle ich Texte und Farben ein?
An einer einzigen Stelle unter Einstellungen, Einwilligung. Landingpages, Formularseiten und die Einbindung auf Ihrer Website nehmen Texte, Farben und Regeln von dort. Ein leeres Feld nimmt den Standardtext der Sprache Ihres Kontos.
+Welche Werkzeuge werden gesperrt?
Bekannte Dienste aus einem Katalog, den Sie im Dialog anhaken, etwa Google, Meta, LinkedIn, Clarity, Videos, Karten und Kalender. Eigene Dienste tragen Sie mit Namen, Kategorie und einem Teil der Adresse ein.
+Was passiert, wenn ich das Banner ändere?
Mit „Alle Besucher erneut fragen“ erhöhen Sie die Version, und jeder Besucher wird beim nächsten Besuch neu gefragt. Das ist sinnvoll nach einer Änderung der Texte oder der Datenschutzerklärung.
+Speichert das Protokoll Namen oder E-Mail-Adressen?
Nein. Es hält eine zufällige ID, die Version, die Kategorien, die Zeit, die Seite, die gekürzte IP-Adresse (auf Wunsch keine) und eine Prüfsumme der Browserkennung fest. Zu einem Eintrag findet, wer die ID aus dem Cookie des Besuchers kennt.
+Gilt das auch außerhalb von Landingpages?
Ja. Auf Ihrer eigenen Website erscheint das Banner mit der vollen Auswahl. Auf anderen Websites mit dem Tracking-Code erscheint ein einfaches Banner, aber nur, wenn die Website kein eigenes Einwilligungswerkzeug hat und Datenschutz- und Impressumsseite bekannt sind.
07 Verwandte Funktionen
